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Waffen
MAUSER K98 Gewehr
Ursprung: Deutschland, Spanien, Jugoslawien, Argentinien,
Unterscheidung: nur durch kleine Merkmale: Kammerstengel, Riemenhalterung am Schaft , Ausziehkralle und
Auszieher.
Die Hauptbestandteile des Gewehrs sind : Lauf , Visiereinrichtung, Verschluss, Schaft, Handschutz, Beschlag.
- Der Lauf: Äußerlich gebräunte Stahlrohre mit Mündung und Laufmundstück, oder Patronenlager (dort wird die Patrone zur Zündung gebracht)
- Der Verschluss: verschließt den Lauf und bewirkt die Zuführung und Entzündung der Patrone das Ausziehen und Auswerfen der Patronenhülse nach dem Schuss. Teile: Hülse mit Schlosshalter Und Auswerfer, Schlossabzugseinrichtung und Kasten mit Mehrladeeinrichtung. Die Hülse nimmt das Schloss auf. In der Hülsenbrücke befindet sich oben die Führungsnute für die Führungsleiste der Kammer, links der Durchbruch für den Schlosshalter und den Auswerfer. Der Schlosshalter begrenzt mit dem Haltestollen die Rückwärtsbewegungen des Schlosses. Schlosshalter und Auswerfer sind durch die Schlosshaltschraube mit der Hülse beweglich verbunden und werden durch die Doppelfeder betätigt.
- Das Schloss: Teile Kammer, Schlagbolzen, Schlagbolzenfeder, Schlösschen mit Druckbolzenfeder, Sicherung, Schlagbolzenmutter, Auszieher mit
Auszieherring.
- Schaft und Hautschutz: Der Schaft verbindet zusammen mit dem Beschlag und Handschutz sämtliche Gewehrteile zu einem Ganzen, ermöglicht die Handhabung des Gewehrs und schütz den Lauf. Schaft: Kolben, Kolbenhals, Handschutz. Der Kolben dient zum Einziehen des Gewehres in die Schulter. Der Handschutz liegt über dem hinteren Teil des Laufes.
- Genauere Beschreibung des Laufes: Der Verschluss besteht wie schon erwähnt aus mehreren Teilen, angefangen mit der Kammer, der Schlagbolzenfeder, dem Schlagbolzen, der Sicherung, dem Schlösschen
und der Schlagbolzenmutter, sowie der Kammer mit dem Kammerstängel auf die Kammer aufgesetzt und dem durch einen beweglichen Ring festgehaltenen Auszieher. Alle Teile sind Präzisionsteile und passen genau zusammen und sind daher sehr empfindlich. (z.B. Bruch des Ausziehers und des Kammerstengels etc.) Durch das Schließen des Schlosses wird die oberste Patrone aus der Mehrladeeinrichtung in das Patronenlager geschoben und gleichzeitig durch Zusammendrücken die Schlagbolzenfeder gespannt. Beim zurückziehen des Abzugstollen durch den Abzughebel wird die Schlagbolzenmutter frei, die Feder entspannt sich und schnellt den Schlagbolzen vor. Dieser trifft auf das Zündhütchen, drückt gegen den Amboss der Zündglocke und entzündet dadurch den Zündsatz. Die Stichflamme des Zündsatzes wird durch die Zündkanäle in den Pulverraum der Patronen geleitet und bringt das Pulver zum Verbrennen. Beim Verbrennen des Pulvers entstehen Gase mit dem Bestreben sich auszudehnen. Durch den Verschluss und das Patronenlager seitwärts, oben und unten gehindert, suchen sie den Weg des geringsten Wiederstandes – nach vorne. Durch das Verdichten in der Patrone erhöht sich der Druck im Verbrennungsraum. Dadurch entsteht beim Austritt der Gase aus dem Lauf ein scharfer Knall. Im Augenblick dieses Vorganges entsteht ein Gasdruck von 2600 kg.

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Zum Gewehr des Schützen
- Das Gewehr des Schützen ist sicher keine Kampfwaffe mehr. Es ist ein Paradegewehr. Ähnlich dem Ehrendegen in den alten Armeen, oder ähnlich der Hellebarde bei der Schweizer Garde oder den uralten Sakramentsgarden.
- Das Gewehr des Schützen ist für uns Symbol von Freiheit und Gerechtigkeit, die das Konzil und verschiedene Aussagen der Päpste als das Fundament des Friedens definieren. Es ist Symbol des Eintretens für die Würde des Menschen und die Grundwerte menschlichen Seins, ihres Schutzes und ihrer Wahrung.
- Das Präsentieren des Gewehrs und das Abschießen einer Ehrensalve ist die schützengemäße Form (wenn eine Kompanie auftritt) eines Ehrenerweises, eines Grußes auch an den Herrgott, dem wir begegnen in der Botschaft des Evangeliums, in der Eucharistie (daher vor der Liturgiereform auch eine Ehrensalve bei der Wandlung) und im Erweis seiner Gnade, seines Segens.
- Das Abschießen der Ehrensalve ist ein altes Friedenssymbol. Es heißt: Für dich ist niemals eine Kugel im Lauf. Ich komme zu dir und will dir als Freund begegnen- Genauso wie das Salutieren bedeutet (es geht zurück auf das Hochschieben des Visiers des Reiters): Ich gebe mich dir zu erkennen, ich trete dir offen als Freund entgegen.
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