Chronik
Wiedergründung

Nach dem zweiten Weltkrieg besonnen sich die Tiroler wieder des traditionellen Schützenwesens. Wobei nun das Land geteilt war und sich das Nord – u. Südtiroler Schützenwesen getrennt und unabhängig voneinander entwickelte. Zugleich war auch die politische Situation in beiden Teilen Tirols verschieden. Den Nordtirolern wurden alsbald alle bürgerlichen Rechte wieder gegeben (so auch das Tragen von traditionellen Waffen). Die Süd – Tiroler wurden hingegen immer noch vom italienischen Staat unterdrückt.

Die Schützen galten als militante Vereinigung die, die Einheit Italiens gefährden. Zudem fehlte es an Trachten und Fahnen. Jedoch trotz dieser Schwierigkeiten formierten sich schon Anfang der 50iger Jahre, Süd – Tiroler zu Kompanien um an den kirchlichen Feiern wie Fronleichnams Prozession und Herz-Jesu-Feier, Präsenz zu zeigen.


1958-59 wurde der Süd- Tiroler Schützenbund gegründet, und überall im Lande wurden Kompanien aufgebaut.

Am 8. Dezember 1959 wurde die Schützenkompanie Meran im Gasthof "Goldene Rose" in Meran wieder gegründet. Die Kommandantschaft setzte sich aus dem Hauptmann Piock Alois, Oberleutnant Wallmüller Franz, Leutnant Rohrer Karl, Fahnenleutnant Pierhofer, Fähnrich Hager Walter, Oberjäger Lanthaler Alois, Unterjäger Steiner Albert (er war auch Zugführer von Gargazon und 1978 maßgeblich bei der Wiedergründung der Schützenkompanie Gargazon beteiligt) zusammen. Als Fahne wurde die Standschützenfahne des Baons II Meran verwendet. Die Vorderseite besteht aus grün - weiß - grünem Stoff der mit einer goldenen Fransenborte umfaßt ist. In der Mitte befindet sich ein Medaillon. Das Medaillon weist einen roten Tiroler Adler auf. Oberhalb des Adlers befindet sich der Schriftzug K.K. Standschützen Bataillon und unterhalb diesen der Name Meran. Die Rückseite besteht ebenfalls aus grün - weiß - grünem Stoff mit einer goldenen Fransenborte umfaßt. Das Medaillon weist den Schriftzug Für Gott Kaiser und Vaterland im Kriegsjahr 1915 auf. Die Vorderseite der Schleife den Schriftzug: 1915 (horizontal) Des k. k. Standschützen Baon Meran (vertikal) auf.

Februar 1960 rückte die neue Meraner Schützenkompanie bei der Andreas- Hofer- Feier in St. Leonhard in P. zum ersten mal aus.

Am 29. April 1960 wurde der Meraner Dekan Hochwürden Pfeifer beerdigt. Hierbei beteiligten sich alle Schützenkompanien des Dekanats unter der Führung des Meraner Hauptmanns.

Juni 1961 Die fortgesetzte Assimilierungspolitik des italienischen Staates und die noch immer offene Südtirolfrage führte 1961 zu aufsehenerregenden Protestaktionen (Feuernacht). Hierbei war der Meraner Schütze Carli Siegfried mitbeteiligt.
Viele Schützen waren an jenen Protestaktionen beteiligt, sodass der italienische Staat mit dem Ziel das Tiroler Schützenwesen südlich des Brenners aufzulösen, erheblichen Druck auf die Verantwortlichen unseres Landes ausübte.

Am 26. Februar 1962 kam das Rundschreiben 62/2 heraus, mit dem die Bundesleitung des Südtiroler Schützenbundes faktisch die Tätigkeit eingestellt hatte. So wurden Wahlen in den Kompanien und auf Bezirksebene auf Anordnung von Disziplinarmaßnahmen verboten, ebenso Versammlungen, Besprechungen, usw. ...
Gegen dieses statutenwidrige Rundschreiben legten die Kompanien Meran, Untermais, Algund, Marling, Schenna und Tirol Einspruch ein.
Die Kompanie Meran war eine der wenigen Kompanien die ihre Aktivität trotz dieses Verbots aufrecht erhielt.

1961 - 1965, während der sogenannten Verbotszeit wurden die Meraner Schützen zu eifrigen Prozessionsgängen - ohne Federn und Chargen. Jenes tragen wurde von der italienischen Regierung verboten und galt als Zeichen einer paramilitärischen Organisation die, die Einheit Italiens gefährde!
Die Bevölkerung verstand die stille und doch deutliche Präsenz der Schützen als eindeutliches Zeichen - die Trachten waren visueller Ausdruck, dass Kultur und Volkstum wach und wachsam waren. 

Im September 1964 nahm die Meraner Kompanie am traditionellen Festumzug zur Eröffnung des Oktoberfestes in München teil. Bei diesem Umzug marschierte sie mit dem Zug der Trachtengruppen mit und wurde von einem selbst gestalteten Festwagen begleitet. Auf jenem wurde eine Pergel mit der Traubenernte dargestellt und symbolisierte die lange Tradition des Weinanbaus im Burggrafenamt.

Am 28. März 1965 beteiligte sich die Meraner Kompanie bei der Bildung des "Arbeitsausschuss Burggrafenamt". Dabei wurde eine Entschließung formuliert und die sofortige Neuwahl der Bundesleitung gefordert. Faktisch waren die Delegierten dieser Burggräfler die "geheime Bundesleitung".

1965 fand in Meran der 1. Landesschützenball statt, organisiert vom "Arbeitsausschuss Burggrafenamt". 

1968 reagierte endlich die "echte Bundesleitung" mit Neuwahlen: damit war die Siebenschläferzeit des Südtiroler Schützenbundes endlich überwunden.
Ohne dass der italienische Staat ein Verbot ausgesprochen hatte, hatte sich der Bund selbst verboten und faktisch aufgelöst.

1968 wurde der Gründungshauptmann Alois Piock zum Bezirksmajor des Bezirkes Burggrafenamt- Passeier gewählt. Zum neuen Hauptmann wurde Karl Kind gewählt.

Am 28. Juni 1969 erfolgte die Verschwisterung mit der Nord – Tiroler Schützenkompanie Wilten. Der Nord – Tiroler Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Schule und Kultur, Fritz Prior, der entscheidend zum Aufbau der Meraner Schützenkompanie beigetragen hatte, wurde bei diesem Anlaß zum Ehrenhauptmann der Meraner Schützenkompanie ernannt.

Am 29. Juni 1969 wurde die neue vom Land Tirol gespendete Fahne in Innsbruck (Mühlau) geweiht. Fahnenpatin war Hilda Egger. Die Vorderseite der Fahne besteht aus beigem Stoff mit dem Tiroler Adler der in den Klauen auf der linken Seite das Wappen der Stadt Innsbruck und auf der rechten Seite das Wappen der Stadt Meran hält. Unterhalb des Adlers befindet sich der Schriftzug: Schützenkompanie Meran. Die Rückseite besteht ebenfalls aus beigem Stoff mit dem Tiroler Adler der in den Klauen auf der linken Seite das Wappen der Stadt Innsbruck und auf der rechten Seite das Wappen der Stadt Meran hält. Unterhalb des Adlers befindet sich der Schriftzug: sind sie alle gefallen, versunken ins namenlose Grab wird auch die Mär verhallen, von dem Tirol, das es einst gab. Die Vorderseite der Schleife weist den Schriftzug: Das Land Tirol der Schützenkompanie Meran auf. Darunter befindet sich der Tiroler Adler in derselben Darstellung wie im Landeswappen von Südtirol. Die Rückseite der Schleife weist den Schriftzug: Fahnenweihe zu Innsbruck am 29. Juni 1969 Fahnenpatin Hilda Egger auf. Darunter befinden sich das Wappen von Innsbruck (links) und das Wappen von Meran (rechts). Oberhalb der beiden Wappen befindet sich eine Krone.

1970 fand in Meran das erste Landesfest des Südtiroler Schützenbundes statt. Zur Eröffnung wurde zum ersten mal seit dem ersten Weltkrieg vom Burgräfler Sonderverband, dem auch viele Meraner Schützen angehörten, der große Österreichische Zapfenstreich auf der Kurpromenade von Meran vollzogen. Der Zapfenstreich wurde von der Musikkapelle Salfelden gespielt. Statt der gemeinten 2000 Schützen drängten sich 4500 um das Andreas Hofer Denkmal in Meran, wo der Apt Löpfe vom Stift Muri-Gries die Messe las.

Im Oktober 1971 fand das 2. Landesschießen unter dem Motto "400 Jahre Tiroler Wehrfreiheit, Landlibell 1511" in Meran statt. 

Im August 1973 beteiligte sich die Meraner Kompanie am Bundesfest der historischen Schützenbrüderschaft in Bonn.

Im September 1973 wurde das 3. Landesschießen unter dem Motto "Schloß Tirol kehrt heim" durchgeführt. In diesem Jahr wurde das Schloß Tirol vom italienischen Staat wieder dem Land Südtirol zurückgegeben.

Am 12. - 13. Oktober 1974 wurde in Meran das Bezirksfest des Bezirkes Burggrafenamt- Passeier unter dem Motto "700 Jahre Tiroler Münze" abgehalten. Hierbei wurde der Schwesterkompanie Wilten die Durchführung einer Generaldegarche ermöglicht. Seit dem ersten Weltkrieg war dies die einzige auf Süd- Tiroler Boden.

Am 19. September 1976 nahm der Bezirk Burggrafenamt- Passeier im Zug der Schützengruppen unter der Führung des Bezirksmajors Alois Piock am Eröffnungsumzug des Oktoberfestes in München teil. 

1977 spaltete sich die Meraner Schützenkompanie. Aufgrund schwerwiegender interner Meinungsverschiedenheiten trennten sich ein Teil der Schützen von der Meraner Kompanie und gründeten unter dem Hauptmann Karl Kind die Schützenkompanie "Andreas Hofer Meran". Als kommissarischer Hauptmann der Meraner Kompanie wurde Franz Wallmüller ernannt. Er waltete sein Amt bis 1980. In dieser Zeit wurde auch der Name der Meraner Schützenkompanie auf den neuen Namen "Schützenkompanie Meran- Stadt" umbenannt.

Im Mai 1980 wurde Peter Piock zum neuen Hauptmann der Schützenkompanie Meran- Stadt gewählt.

Im Juni 1980 wurde der plötzlich verstorbene Oberleutnant Jakob Prader im Meraner Stadtfriedhof beerdigt. Zum Gedenken an ihren Gatten beschloß seine Frau Willemina Prader eine neue Fahne für die Schützenkompanie zu spenden.

Am 15. August 1980 wurde den nun Ehrenhauptmann der Schützenkompanie Meran- Stadt in Innsbruck das Ehrenkreuz des Landes Tirol verliehen.

Am 24. August 1980 war die Kompanie beim 25. Bestandjubiläum des Spielmannzuges Rosenheim, mit dem sie schon seit Jahren eine freundschaftlichen Kontakt pflegte, in Kompaniestärke vertreten.

Am 31. September 1981 übernahm die SSK Meran- Stadt mit 18 Mann den Saalschutz bei der Eröffnung der Schachweltmeisterschaft in Meran.

Im Oktober 1981 wurde von den Meraner Schützen anläßlich der 100 Jahre Eisenbahn Meran- Bozen eine historische Eisenbahnfahrt von Bozen nach Meran organisiert.

Am 25. Juli 1982 war die Schützenkompanie Meran- Stadt bei der Fahnenweihe der neuen Kompaniefahne von Gargazon Ehrenkompanie.

Am 21. April 1983 übernahm die Kompanie die Nachtwache am Modell des Andreas Hofer Denkmales.

Am 12. Juni 1983 wurde die neue Fahne der Schützenkompanie Meran- Stadt in der Meraner Pfarrkirche geweiht. Die gesamte Fahne mit den dazugehörigen Schleifen bestehen aus Seide und alle Abbildungen und Schriftzüge wurden in gotischer Form im Batik - Verfahren hergestellt. Die Vorderseite weist einen Tiroler Adler der zur Rechten vom heiligen Nikolaus und zur Linken vom heiligen Jakobus umgeben ist auf. Die Rückseite weist einen Tiroler Adler der zur Recht vom heiligen Jakobus und zur Linken vom heiligen Nikolaus umgeben ist auf. Die Vorderseite der Fahnenschleife zeigt die Abbildung des Hl. Nikolaus und der Pfarrkirche Meran mit dem Schriftzug: St. Nikolaus beschirmt die Stadt. Die Rückseite der Fahnenschleife ist mit der Abbildung des Hl. Jakobus und dem darunterliegenem Schriftzug: Gestiftet von der Fahnenpatin Willemina Prader im Gedenken ihres Gatten Jakob versehen. Zusätlich gehört zur dieser Fahne die einseitig bedruckte Schleife mit dem Kompaniewappen und mit dem Schriftzug: Schützenkompanie Meran - Stadt (vertikal).

Am 18. Februar 1984 wurde in Mantua das neue Andreas Hofer Denkmal eingeweiht.

Am 19. Februar 1984 fand bei der Andreas Hofer Feier in St. Leonhard in P. der Auftakt zum Gesamttiroler Gedenkjahr "175 Jahre Tiroler Freiheitskampf 1809" statt.

Vom 28. März bis 4. April stellte die SSKM die Nachtwachen bei der großen Gemäldeausstellung "Tirol 1809" von Deffregger und Egger Lienz im "Pavillon de flores" des Kurhauses von Meran.

Im Mai 1984 fand in Meran das Landesschützenfest des SSB statt. Hierbei waren die Schützenkompanie Meran- Stadt und deren Schwesterkompanie Wilten Ehrenkompanie. Nebenbei hatte die SSKM einen Imbiss- Stand in Betrieb.

Im Juli 1984 war die Meraner Schützenkompanie am Landestreffen der Bürgerwehren Württemberg Hohenzollern beteiligt.

Am 15. August 1984 zum Hohen Frauentag auf dem Berg Isel war die Meraner Kompanie als einzige Südtiroler Kompanie ausersehen und stellte mit Nordtiroler Schützen das Ehrenbataillon.

Am 9. September 1984 war die Schützenkompanie Meran- Stadt beim Höhepunkt des Tiroler Gedenkjahres, dem großen Landesfestzug mit 36.000 freiwilligen Teilnehmern, Ehrenkompanie.

Am 03. März 1985 feierte die SSKM ihr 25. Bestandjubiläum mit einer Hl. Messe in der Meraner Pfarrkirche, einer anschließenden Klausurtagung und einem gemeinsamen Mittagessen. Gäste waren die Schützenkompanie Wilten, der Hw. Herr Dekan und der E- Landeskommandant Dr. Karl Mitterdorfer.

Am 12. April 1986 haben 60 Offiziere aus 16 Kompanien darunter auch der Meraner Hauptmann Peter Piock, den Parteitag der Südtiroler Volkspartei im Kurhaus gestört. Aufgrund der vom italienischen Staat nicht erbrachten Versprechungen (Paket) und der diesbezüglich uneffektiven Arbeit der SVP wurde diese Störaktion durchgeführt. Bisher war die Führung des Südtiroler Schützenbundes mit Offizieren die auch als Landespolitiker fungierten besetzt. Diesen Tag kann man als Beginn der Überparteilichkeit des Schützenbundes, die sich besonders in den kommenden Jahren bewährt hat, sehen.

1986 wurde Gaidaldi Adolf zum neuen Hauptmann der Schützenkompanie Meran- Stadt gewählt.

1989 wurde Gaidaldi Helmut zum neuen Hauptmann der Schützenkompanie Meran- Stadt gewählt.

Am 27. Mai 1990 fand in Meran die Weihe der neue Kirchenglocke statt. Seit der Trennung rückten die Schützenkompanie Meran – Stadt mit der Schützenkompanie A. Hofer Meran zu ersten mal zusammen in Meran aus.

20. Mai 1991 Die Meraner Kompanie beteiligt sich am Protestmarsch gegen das "Siegesdenkmal" in Bozen. Der Protestmarsch fand trotz des Verbotes durch den Quästor statt. Es nahmen über 2000 Schützen und ebensoviele Südtiroler in Zivil teil. Die Veranstaltung verlief ohne besondere Zwischenfälle, wenn man von der Bespuckungsaktion durch neofaschistische Gegendemonstranten absieht. Trotz des gespannten Klimas lieferten die Schützen ein Musterbeispiel an Disziplin und demokratischer Gesinnung.

15. September 1991, eine stattlich Anzahl von Meraner Schützen beteiligt sich bei der Großkundgebung "Nachdenken über Tirol" am Brenner. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der Wiedervereinigung Deutschlands wollte man die Wiedervereinigung Tirols hervorheben.

29. März 1992 Außerordentliche Generalversammlung des SSB im Kursaal von Meran. 137 Kompanien mit 1.500 Mann verwahrten sich gegen den schlampigen Paketabschluß.

April 1994 Der bisher "einfache" Schütze der SSKM Dr. Richard Piock wird als "Quereinsteiger" zum neuen Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes gewählt.

Mai 1995, in Pavillon de Flores des Meraner Kurhauses wird von der Schützenkompanie Meran Stadt die vom Südtiroler Schützenbund ausgearbeitet Toponomastikaustellung organisiert und dessen Aufsichtsdienst gestellt.

17. September 1995 Gründungsfeier des Gesamt-Tiroler Schützenbundes in Innsbruck. Eine Sonderkompanie aus Freiwilligen der Kompanien Meran-Stadt, Partschins, A.H.-Meran, Lana, Gargazon, St. Martin i.P. und Platt feuerten unter dem Kommando von Mj. Peter Piock die Ehrensalve.

24. April 1996 Innerhofer-Gedenkfeier in Bozen mit anschließendem Demonstrationsmarsch zum faschistischen Siegesdenkmal.

Mai 1996, in Meran wird anlässlich der 200 Jahre Herz-Jesu-Gelöbnis Erneuerung eine große Herz Jesu Prozession aller Pfarreien Merans durchgeführt. 

1. Juni 1996 200 Jahre Herz-Jesu-Gelöbnis-Messe in Bozen, 5.000 Schützen nahmen am feierlichen Kirchgang teil.

Im Juni 1998 beteiligte sich die Schützenkompanie Meran Stadt bei der vom Transitform Tirol organisierten Autobahnblockade in Schönberg bei Innsbruck und zeigte damit, dass den Meraner Schützen eine Lösung des aufkommenden Transitproblems sehr am Herzen liegt!

27. - 30. August 1998 In Meran findet das 15. Alpenregionsfest der Schützen statt. Die Schützenkompanie Meran ist gemeinsam mit den anderen 3 Meraner Kompanien maßgeblich an der Organisation des Festes beteiligt. Die über 6000 Schützen und Gäste sind von der einmaligen Kulisse begeistert.

Januar 2000, Hptm. Helmut Gaidaldi legt aufgrund seiner politischen Ambitionen (er kandidiert für den Meraner Gemeinderat), seine Funktion als Hauptmann nieder. Um die Überparteilichkeit der Kompanie zu wahren darf bei der Kompanie Meran Stadt der Hauptmann kein Amt als Politiker inne haben.
Zum neuen Hauptmann der Schützenkompanie Meran Stadt wird Roman Grossteiner gewählt.
In diesem Jahr trauert die Kompanie über den Verlust Ihres Ehrenhauptmann Franz Wahlmüller und ihrer Schützenkameraden, Karl Egger und Walter Profanter.

14. Mai 2000, bei der 40 Jahre Gründungsfeier der Schützenkompanie Schabs organisiert die Jugendleitung der Schützenkompanie Meran Stadt ein Zeltlager für ihre Jungschützen. 

24. Juni 2000 Im Rahmen der feierlichen Aufführung der "Festmusik für Schützen - Tiroler Zapfenstreich" auf dem Bozner Walterplatz, schossen Südtiroler Schützen mit Beteiligung von Meraner Schützen in Südtirol erstmals offiziell eine Ehrensalve seit dem ersten Weltkrieg. Kommandiert wurde die Ehrenformation des Bundes von Mjr. Dr. Peter Piock.

August 2000
, die Kompanie veranstaltet einen Kompanieausflug mit einem Gottesdienst zelebriert von Kooperator Pater Feichter in der Hochgebirgskapelle St. Anna, auf ca. 1500 m Meereshöhe, hoch über St. Leonhard in Passeier.

Herbst 2000, nach zähen Verhandlungen mit den italienischen Regierungsorganen wird den Schützen südlich des Brenner das allzu lang verhängte Verbot des Tragens der historischen Waffen aufgehoben.
Die Kommandantschaft der Schützenkompanie Meran unterzieht sich unter der Leitung des Bundesexerzierreferenten Mjr. Peter Piock einer intensiven Ausbildung zum Tragen der Säbel.

3. Dezember 2000, Schützenjahrtag, nach über 80 Jahre marschieren die Offiziere der Meraner Schützenkompanie unter der Führung von Hptm. Roman Grossteiner wieder mit ihren Säbel auf.
Diesem Ereignis wohnen der Stadtdekan Albert Schönthaler, der Bundeskassier (später Landeskommandant) Mjr. Paul Bacher und der Bezirksmajorstellvertreter Hansjörg Ainhauser bei.



   

Kompanie


1960 A. Hofer Gedenkfeier beim Sandwirt, erste Ausrückung der Schützenkompanie Meran nach der Wiedergründung


Protestschreiben an den Südtiroler Schützenbund


Meraner Schützen in der Verbotszeit


Trotz Verbot zeigen die Meraner Präsenz


Fahnenweihe der 1. Kompaniefahne 1969 in Innsbruck


1969, Gruppenbild beim Sittner Hof unterm Berg


Das 1. Landesschützenfest wurde 1970 in Meran ausgetragen


1974 ermöglichten die Meraner ihren Wiltener Kameraden die Durchführung einer Ehrensalve auf dem Meraner Sandplatz.


1984, Ehrenkompanie beim großen Landesfestumzug in Innsbruck


1986 Aktion "Götterdämmerung", der SVP- Parteitag wird gestört


1996, Schweigemarsch mit Fackeln zum Siegesdenkmal


Meraner Schützen beteiligen sich 1995 bei der Gründung des Gesamttiroler Schützenbundes bei der Ehernformation


1998, Autobahnblockade in Schönberg


1998, wird in Meran das 15. Alpenregionstreffen der Schützen ausgetragen


2000, Meraner Offiziere mit Säbel