Alpini huldigen dem Faschismus
Kategorie: Südtiroler Schützenbund, Referate, Kultur
Von: SSB - Online Team
Mittwoch, 02. November 2011
BRUNECK - Das 6. Alpinikommando unter der Leitung von Colonello Luigi Rossi legte am 2. November 2011 einen Kranz vor dem Alpinidenkmal in Bruneck nieder. Dies zeigt, dass die Alpini immer noch an ihrer faschistischen Vergangenheit festhalten.
Erst kürzlich hat der Südtiroler Schützenbund anhand einer Erinnerungsmedaille unwiderlegbar bewiesen, dass das Alpinidenkmal im Jahre 1968 nicht "zu Ehren aller in Friedensmissionen gefallenen Alpini" errichtet worden ist, sondern für die "Divisione Pusteria". Auf dieser Medaille steht unmissverständlich "Monumento Alpino alla Divisione Pusteria - rifatto 1968 nuovo". Zu Deutsch: "Alpinidenkmal zu Ehren der Divisione Pusteria - wiedererrichtet 1968 neu".
Es wird daran erinnert, dass die "Divisione Pusteria" in den 1930er Jahren an der Ermordung tausender unschuldiger Menschen in Abessinien beteiligt war und unter anderem Giftgas eingesetzt hat.
Erfreut ist der Südtiroler Schützenbund über Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler, der seinem Vize Renato Stancher verboten hat, als offizieller Vertreter der Gemeinde Bruneck an der Kranzniederlegung teilzunehmen. Es sollte nun daran gedacht werden, den Kapuzinerplatz umzugestalten und in dessen Zuge das Alpinidenkmal in eine Kaserne zu verlegen, wie dies Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder schon längst gefordert hat.
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