Weitere Jubiläumsbäume gepflanzt
Kategorie: Schützen, Jungschützen, Referate
Von: SSB - Redaktion
Dienstag, 07. Juli 2009
BOZEN - Wie bereits berichtet, hat der Südtiroler Schützenbund anlässlich des Tiroler Gedenkjahres alle Schützenkompanien im Lande angeregt, nach historischem Vorbild "Jubiläumsbäume" zu pflanzen. Nun haben weitere 10 Kompanien ihren Jubiläumsbaum gesetzt.
ALGUND - Am Herz-Jesu-Sonntag, den 21. Juni hat die Schützenkompanie Algund einen Bergahorn gepflanzt. Nach der feierlichen Herz-Jesu-Messe in der Algunder Pfarrkirche marschierten die Algunder Schützen und die Musikkapelle Algund zum Unteren Kirchplatz, wo vor dem Abtreten Musikanten und Schützen gemeinsam das Lied "Dem Land Tirol die Treue" anstimmten. Nach einem Halbmittag im Palmengarten des Gasthofes Gstör begaben sich die Schützen zum Rossstall nach Oberplars, wo vor der erst kürzlich renovierten Mühle der Bergahorn unter der sachkundigen Anleitung des Kameraden Florian Unterweger gepflanzt wurde.
ANDRIAN - Die Schützenkompanie Andrian hat ebenfalls nach der Herz-Jesu-Prozession ihren Jubiläumsbaum gepflanzt. Der Baum wurde beim Sebastiani-Stöckl am Ende der Bindergasse vom Pfarrer Richard Sullmann gesegnet und vom Jungschützen Christoph Tribus gepflanzt. Anwesend waren neben dem Bürgermeister, Vertreter verschiedener Vereine und interessierte Bürger. Eine Gruppe der Musikkapelle umrahmte die Feier und auch ein kleiner Umtrunk fand statt.
BRUNECK - Die Schützenkompanie "Anton Steger" Bruneck hat ihren Jubiläumsbaum am 4. Juni am Aufgang zum Heldenfriedhof gepflanzt. Im Bild von links: Stadträtin Dr. Brigitte Pezzei Valentin, Stadtgärtner Klaus Engl, Hptm. Walter Tinkhauser, Gemeindegeometer Umberto Olivotto und Zeugwart Josef Thum.
BUCHENSTEIN - Die feierliche Herz-Jesu-Prozession in Reba/Arabba fand mit der Pflanzung des Jubiläumsbaumes durch die Schützenkompanie Buchenstein ihren krönenden Abschluss. Nach der Segnung hat Pfarrer Don Vido de Vido den Anwesenden in einer kurzen Ansprache den Geist des Herz-Jesu-Gelöbnisses und die Tiroler Erhebung von 1809 in Erinnerung gerufen. Der Bergahorn hat vor der östlichen Friedhofsmauer, die hier in Reba nach Tiroler Brauch die Kirche umschließt, einen würdigen Platz gefunden.
BURGSTALL - Am Herz-Jesu-Sonntag wurde auch in Burgstall die traditionelle Herz-Jesus- Prozession abgehalten. Anschließend begaben sich die Burgstaller Schützen zur Ruine der Burg Volkmar, wo dann die Jungschützen im Beisein von Bürgermeister Martin Josef Ganthaler den "Jubiläumsbaum" pflanzten. Am Abend trafen sich dann alle beim Wiesler-Hof zu einer Marende, den krönenden Abschluss bildete das Entzünden des traditionellen Herz-Jesu-Feuers.
MERANSEN - Die Jungschützen und Jungmusikanten der Schützenkompanie und Schützenkapelle Meransen wanderten kürzlich ins Altfaßtal zum Sägenkreuz, um dort die Jubiläumsbäume zu setzen. Das Kreuz war von der Kompanie restauriert worden und wurde als Standort für die Bäume ausgewählt, da dort der Kreuzweg vorbei führt und für viele Wanderer einen Ruheplatz bietet. Beim Pflanzen halfen der Bürgermeister Franz Gruber, Bundesjugendreferentin Sonja Oberhofer und der Obm.-Stv. der Schützenkapelle Josef Oberhofer.
ONACH - Am Freitag, den 19. Juni fanden sich die Schüler der Volksschule aus Onach zusammen, um mit der Lehrerin Monika, Hw. Pfarrer Friedrich Lindenthaler, Hauptmann Hermann Liensberger sowie mehrerer Mitglieder der Schützenkompanie Onach den Jubiläumsbaum feierlich zu pflanzen. Zudem verewigten sich die Schüler auf den Stützpfosten, indem sie ihren Namen einbrannten. Gepflanzt wurde der Baum auf einem Privatgrundstück unmittelbar oberhalb des Friedhofs. Bevor der Pfarrer den Bergahorn segnete, wies er in einer kurzen Ansprache auf den Sinn dieses Baumes hin, er erklärte den Schülern, dass er ein Symbol des Friedens sei und wir uns stets an die vielen Opfer der Kriege erinnern sollten. Die Schüler umrahmten die Feier mit Liedern und einem Gedicht. Zum Abschluss gab es eine zünftige Marende.
PFLERSCH - Auch die Jungschützen von Pflersch mit Hauptmann Reinhard Öttl pflanzten kürzlich in der "Kneipzone" nahe des Hotel Alpin in Pflersch den Jubiläumsbaum. Im Bild die fünf Jungschützen mit Hauptmann Reinhard Öttl.
ST. GERTRAUD I. ULTEN - Auch die Schützenkompanie St. Gertraud hat jüngst ihren Jubiläumsbaum gepflanzt. Da es im hinteren Ultental eine Stelle gibt, an der die Bäume sehr alt werden, wie die Urlärchen beweisen, wurde der junge Bergahorn in deren Nähe gepflanzt (im Bild) – in der Hoffnung, dass er ebenso lange lebe. "Jung und Alt verträgt sich auch bei den Schützen gut", bekräftigt die Kompanie.
TRUDEN - Im Anschluss an die Herz-Jesu-Prozession, haben die Jungschützen der Kompanie Truden ihren Jubiläumsbaum auf dem Platz neben dem Rathaus gepflanzt. Am Baum wurden zwei Erklärungstafeln in deutscher und italienischer Sprache angebracht. Danach begaben sich die Jungschützen auf ihre, schon traditionell gewordene Wanderung zu den Legern, wo sie gemeinsam mit der SK Truden das Herz-Jesu-Feuer entzündeten.
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