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... 1792-1859 Georg Hauger
Im Jahre 1823 ergriffen einige Tiroler Kaiserjägeroffiziere, die in Mantua Dienst taten, die Initiative, hoben den Leichnam aus dem winterharten Boden, legten ihn behutsam in leere Munitionskisten und entführten ihn heimlich und bei Nacht aus Mantua. Bis zum 30. Jänner 1823 blieb er in Trient, wo er in eine eigens gefertigte Holztruhe umgebettet wurde. Am 1. Februar erreichte er Bozen und wurde in der Hauskapelle des Stadtprobstes abgestellt. Die Gebeine waren vom Arzt Dr. Murko mit Draht zusammengefügt worden. Als man in Wien von der nicht genehmigten Hebung Andreas Hofers erfuhr, war der Kaiser zunächst peinlich berührt und man wollte den Helden möglichst bald in St. Leonhard in Passeier beigesetzt wissen. Daraus wurde nichts. Kaiser Franz ordnete schließlich für Hofer eine ehrenvolle Grablegung in Innsbruck an. Nun sei aber noch hinzugefügt, wer den Anstoß zu dieser patriotischen Tat gegeben hatte. Der Mann hieß Georg Hauger und stammte aus Freiburg im Breisgau. Im Jahr 1809, als Student, hatte er sich für den Tiroler Freiheitskampf begeistert und bewies Heldenmut beim Einsatz gegen die Franzosen in der schluchtartigen Lienzer Klause im Pustertal. Er soll dort ein Kreuz von der Mauer eines Bauernhauses gerissen und den versprengten und wankenden Landesverteidigern vorangetragen haben. Diese schöpften neuen Mut und stürmten wieder vor. Die Franzosen flohen und Georg Hauger wurde zum Leutnant ernannt. |
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