J u g e n d

Einleitung | Jugendleitung | Tirol anno ... | Quiz

... 1717-1780 Maria Theresia

Maria Theresia ist als "Kaiserin" in aller Munde, sie wurde aber selbst nie zur Kaiserin gekrönt. Wohl ist sie die Tochter eines Kaisers, die Gattin eines Kaisers, die Mutter zweier Kaiser und die Großmutter eines Kaisers.

Maria TheresiaMaria Theresia wurde 1717 geboren und folgte ihrem früh verstorbenen Vater im jugendlichen Alter von nur 23 Jahren als Erbin aller habsburgischen Besitzungen nach. Sie mußte gegen Friedrich den Großen drei Kriege um Schlesien führen, in denen sie Schlacht und Land verlor. Die Erzherzogin Maria Theresia wurde zur großen Reformerin auf beinahe allen Gebieten, besonders der Schule (Schulverordnung von 1774). Sie gilt als die Mutter der Volksschule. Maria Theresia erkannte die Notwendigkeit, den Leuten Arbeit und dadurch materielle Sicherheit zu geben. Sie ließ die Moorgebiete und Auen längs der Etsch trockenlegen, das ergab viel fruchtbaren Boden und reiche Ernten. Der Anbau des Maulbeerbaumes wurde gefördert, industrielle Unternehmungen errichtet und so erhielten Tausende Arbeit als Seidenarbeiter und Baumwollsticker.Große Verdienste hat sie sich auch durch die Reform des Geld- und Münzwesens erworben. Besonders bekannt geworden ist der Maria-Theresien-Taler, dessen Umlaufgebiet nicht nur das Hl. römische Reich und dessen Nachbargebiete umfaßte, sondern auch Arabien, Äthiopien, den vorderen Orient und selbst noch China.

Peter Anich, einem begabten Kartografen aus Oberperfuß, erteilte Maria Theresia den Auftrag, eine Karte des Landes Tirol anzufertigen. Diese ist die erste wirklich genaue Landkarte Tirols. Die innigen Beziehungen zu Tirol sind auch daran zu erkennen, daß Innsbruck als einzige Stadt Österreichs seine Hauptstraße nach der "Kaiserin" Maria Theresia benannt hat.






"Ötzi"
Bischof Ingenuin
Hl. Notburga
Friedrich IV
Michael Gaismair
Wilhelm Bienner
Maria Theresia
Georg Hauger
Franz Senn
Sepp Innerkofler
Angela Nikoletti
Eduard Wallnöfer

Inhalt

 

Letzte Aktualisierung: 20.02.2001
© 1999 - 2000 Südtiroler Schützenbund