... 604 Bischof Ingenuin von Säben Wer im mittleren Eisacktal auf der Autobahn, im Zug oder auf der
Bundesstraße unterwegs ist oder als Wanderer zu Fuß durch die Lande zieht, dem fällt
der ragende Fels ins Auge, auf dessen höchstem Punkt ein Gemäuer zu erkennen ist.
Zunächst; der Einheimische sollte es wissen, der Fremde darf fragen. Der Legende nach
soll der hl. Kassian auf Säben, denn so heißt der Felskegel, einen Bischofssitz
gegründet haben, was man aber nie hat beweisen können. Die Geschichtsforschung schließt
dies heute noch aus. Als sicher gilt aber, daß Säben in der 2. Hälfte des 6.
Jahrhunderts Sitz eines Bischofs war. Vom Säbener Bischof, dem hl. Ingenuin, der 604
starb, sind erstmals konkrete Ereignisse gesichert und geschichtliches Wissen
dokumentiert. So floh er vor eindringenden Heiden, weil er um sein Leben fürchtete, nach
Aquileja. Wie es scheint, sollen bald wieder geordnete Verhältnisse in das Bistum Säben
eingekehrt sein, so daß die Bischöfe ihre Missionstätigkeit fortsetzen konnten. Um das
Jahr 1000, vielleicht auch etwas früher, verließen die Bischöfe den steilen Säbener
Berg und ließen sich in Brixen nieder.

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"Ötzi"
Bischof Ingenuin
Hl. Notburga
Friedrich IV
Michael Gaismair
Wilhelm Bienner
Maria Theresia
Georg Hauger
Franz Senn
Sepp Innerkofler
Angela Nikoletti
Eduard Wallnöfer
Inhalt
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