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... 1831-1884 Franz Senn

Die ersten Bergsteiger waren Jäger und Hirten. Dabei erlebten sie gar manches Abenteuer (siehe z.B. der Ötzi). Als am Anfang des 19. Jahrhunderts die Menschen in die Berge zu gehen begannen um sich zu erholen und die Naturschönheiten zu bewundern, brauchten sie ortskundige Leute, die sie führten, die Bergführer. Damit entstand ein neuer Beruf.

Franz SennDer Gemsenjäger, das "Pseirer Josele", erstieg im Auftrag von Erzherzog Johann 1804 mit zwei Zillertalern als Träger zum ersten Mal den Ortler. Der Gipfel des Großglockners war schon am 28. Juli 1800 erstmals bestiegen worden. Durch das bessere Kennenlernen der Gebirge erwachte in den Menschen Neugier über die Berge und insbesondere die Alpen, ihr Aussehen, die verschiedenen Gipfel, die Zusammensetzung des Gesteins, die Pflanzenwelt, usw. Ein neues Wort entstand: Alpinismus.

Ein neues Kapitel des Alpinismus und des Bergsteigens begann, als im Jahre 1862 der österreichische Alpenverein gegründet wurde. Er förderte vor allem das wissenschaftliche Interesse am Berg und an den Alpen. Einer der sich am meisten dafür einsetzte, war der Priester Franz Senn. Seine Idee war es, Wege und Steige anzulegen und Schutzhütten zu errichten, um die Menschen für die Berge zu begeistern. Eine seiner Zielsetzungen war auch die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der armen Bevölkerung der rauhen Gebirgstäler. Pfarrer Senn darf ohne weiteres als der Begründer des Fremdenverkehrs in Tirol angesehen werden. Eine bedeutende Schutzhütte im Stubaital trägt seinen Namen.






"Ötzi"
Bischof Ingenuin
Hl. Notburga
Friedrich IV
Michael Gaismair
Wilhelm Bienner
Maria Theresia
Georg Hauger
Franz Senn
Sepp Innerkofler
Angela Nikoletti
Eduard Wallnöfer

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Letzte Aktualisierung: 20.02.2001
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