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Der Südtiroler Schützenbund

Südtiroler Schützenbund

Rund 5.200 Schützen und Marketenderinnen, 139 Mitgliedskompanien, 3 Schützenkapellen - das ist der Südtiroler Schützenbund im Jahre 2009. Ein Verein, dem die Erhaltung der Heimat, die Traditionspflege und der Väterglaube am Herzen liegen, wie kaum einem anderen.

Überparteilich, aber einem klaren volkstumspolitischen Auftrag folgend:

Die Aufgaben des Schützenbundes leiten sich grundsätzlich nicht aus politischen Vorgaben ab. Überparteilich und trotzdem einem klaren volkstumspolitischen Auftrag folgend, erarbeiten die höchsten Gremien, die Bundesversammlung und der Bundesausschuss, Vorgaben, nach denen die ausführenden Organe auf Bundes-, Bezirks- und Kompanieebene auf demokratische Art und Weise ihrem Schützenauftrag gerecht werden.

Liebe zur Heimat als Auftrag:

Die Liebe zur Heimat bedeutet für Schützen vor allem auch die Liebe zu ihren Menschen. Spontane Nachbarschaftshilfe und solidarische Aufgaben in den Gemeinden macht sie zum wichtigen Träger des in Tirol seit Jahrhunderten ausgeprägten Gemeinschaftssinns.

Kultur nicht nur pflegen, sondern vor allem leben:

Dieser Leitspruch bestätigt sich im konsequenten Einsatz der Schützen in verschiedenen Bereichen: So wird die heimische Trachtenlandschaft lebendig und natürlich erhalten, heimische Bau- und Kulturdenkmäler wie Kapellen, Bildstöckln oder Wegkreuze werden restauriert und gepflegt, und es wird bewusst überliefertes Brauchtum gefördert und weitergegeben.

Fit, nicht nur in Landeskunde und Geschichte:

Der Südtiroler Schützenbund bietet seinen Mitgliedern jedes Jahr ein reichhaltiges Fortbildungsprogramm an: Es reicht vom Wissen über die Geschichte der Heimat über Redeschulungen bis zu Seminaren über Stil und Etikette. Außerdem sind auf der stets aktualisierten Homepage des Südtiroler Schützenbundes: www.schuetzen.com rund um die Uhr Informationen zu verschiedensten Themen zugänglich.

Gegen Ungerechtigkeit und Verherrlichung von totalitären Staatsformen:

Sich gesellschaftspolitisch einzusetzen, klar die eigene Meinung zu vertreten und als Gewissen des Landes zu wirken, wo immer es notwendig erscheint, sehen die Schützen wohl seit jeher als ihren Auftrag an. Aus diesem Selbstverständnis heraus lässt sich leicht erkennen, warum sich die Schützen gegen Ungerechtigkeit und die Verherrlichung von totalitären Staatsformen auflehnen. Unsere Heimat ist einzigartig und darf nicht schlechten Ideologien zum Opfer fallen. Die Landeseinheit und das Vaterland Österreich sollen dabei nicht nur leere Worthülsen bleiben.

Heimat erleben und gestalten:

Es gibt viele Wege, auf denen Menschen im ganzen Land zu den Schützen finden. Manch einen bringt die Familientradition schon in frühester Jugend als Jungschütze in die örtliche Kompanie, andere finden im Pflicht- und Oberschulalter bei den Schützen in der Kameradschaft von Gleichgesinnten ihren Platz. Letztendlich tritt auch eine nicht unerhebliche Anzahl als Erwachsene den Schützen bei, um gemeinsam mit jüngeren und älteren Kameraden Heimat zu erleben und zu gestalten.

Kameradschaft mit Gleichgesinnten in ganz Tirol und Bayern:

Der Lohn allen Tuns könnte größer nicht sein: Dicke Kameradschaft mit Gleichgesinnten in ganz Tirol und in Bayern. Hier, wo sich Alt und Jung, Mann und Frau ohne Unterschied des gesellschaftlichen Standes mit einem freundschaftlichen „Du“ ansprechen, findet jeder seinen Platz und seine Aufgabe. Es spielt dabei keine große Rolle, ob man als Schütze unter Gewehr ausrückt oder als Marketenderin neben dem Hauptmann in der ersten Reihe steht. Allen gemeinsam sind die Ziele, die Freude an der Traditionspflege und die Bereitschaft, sich für die Heimat einzusetzen.

 

Selbstbestimmung

Kein Staat der Erde kann auf die Dauer einem Volk die Selbst- bestimmung vorenthalten, auch Italien den Südtirolern nicht, aber wollen und fordern muss man sie!

Felix Ermacora (* 13. Oktober 1923 in Klagenfurt; † 24. Februar 1995 in Wien)

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