Einloggen

Wenn du dich hier anmeldest, stehen dir mehrere Möglichkeiten auf unserer Webseite zur Verfügung. Du kannst bei Aktuellberichten Kommentare schreiben, bewerten, melden und viel mehr mitwirken. Wenn du noch kein Konto bei uns erstellt hast, kannst du ihn Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier erstellen!

Kennwort vergessen?

Bitte den Benutzernamen oder die E-Mail-Adresse eingeben. Sie erhalten dann umgehend Anweisungen zum Zurücksetzen des Passworts zugesandt.

Zurück zum Anmeldeformular 

Registrierung

  • Nur 2 Schritte sind erforderlich
  • Öffnet internen Link im aktuellen FensterFormular ausfüllen und Konto ertsellen
  • Bestätigungs E-Mail öffnen und auf dem aktivierungs Verweis klicken.

Toponomastik-Gesetzentwurf: Oberflächlich und ohne jede wissenschaftliche Grundlage

Kategorie: Südtiroler Schützenbund

Von: SSB - Online Team
Freitag, 27. Januar 2012

LKdt. Elmar Thaler

BOZEN - "Der Gesetzentwurf der Südtiroler Volkspartei zur Ortsnamenregelung weist erhebliche Mängel auf. Er ist gespickt mit oberflächlichen Formulierungen und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage", kritisiert Elmar Thaler, der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, die im Februar im Landtag anstehende Behandlung dieser heiklen Frage.

Es werde zwar die Wichtigkeit der Tradition, Herkunft und der scheinbaren "wissenschaftlichen Absicherung" der Ortsnamen beteuert, an keiner Stelle würden jedoch die Namenkonstruktionen Tolomeis und die faschistischen Namensdekrete zur Sprache kommen. "Dies geschieht nicht unbewusst", ist sich der Südtiroler Schützenbund sicher: Zwar sei vorgesehen, all jene Namen, und damit auch die deutschen und ladinischen, amtlich festzulegen, die vor Ort gebräuchlich sind; es werde jedoch nicht erklärt, worauf der Gebrauch der Namen, speziell der italienischen, basieren solle und wie dieser festzustellen sei. Dies lasse den Schluss zu, dass Tolomeis Namen als Selbstverständlichkeit betrachtet und stillschweigend gutgeheißen werden. In punkto Wissenschaftlichkeit müsse man sich zudem fragen, wie man sich eine "wissenschaftliche Absicherung" speziell der tolomeisch-faschistischen bzw. pseudoitalienischen, ahistorischen Ortsnamen - von denen jedoch bewusst nicht die Rede ist - vorstellen dürfe. "Alles in allem: Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, Tolomeis Namenkonstruktionen durch die Hintertür gutzuheißen und damit faschistisches Verbrechen auch noch auf Landesebene zu legalisieren“, warnt Landeskommandant Elmar Thaler.

Der Umgang mit der faschistischen Vergangenheit in unserem Land nimmt laut Schützenbund groteske Formen an. Sollte die Umsetzung des Gesetzesentwurfes nun wirklich anstehen, sind massive Proteste des Schützenbundes zu erwarten.

Landesgesetzentwurf Nr. 71-10 Ortsnamengebung in Südtirol

Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 4.6 von 5. 9 Stimme(n).
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Dateien:
Landesgesetzentwurf_Nr._71-10_01.pdf83 K

Kommentare abgeben

Kommentare können momentan nicht abgegeben werden.

5 Promille

Südtiroler Schützenbund:
9 4 0 7 3 6 5 0 2 1 3
Herz-Jesu-Notfonds:
9 0 0 3 5 5 3 0 2 1 2
[weiterlesen...]

Unsere Partner

Anstehende Termine

Umfrage

Wie sollte die Zukunft Südtirols aussehen?

Ausbau der Autonomie mit grundlegenden Bereichen wie Exekutive, Finanzhoheit und Umweltschutz (Verteidigungspolitik + Justiz verbleiben bei Italien)
Sezession als souveräner Staat mit allen Kompetenzen
Sezession und Wiedervereinigung mit dem Vaterland Österreich
Stärkere Europaregion Tirol (jeder Landesteil dem jetzigen Staat zugehörig)


Rundmail-Verteiler