Schützen besorgt um Südtirols Zukunft
Kategorie: Südtiroler Schützenbund
Von: SSB - Online Team
Samstag, 05. November 2011
BOZEN - Die Bundesleitung des Südtiroler Schützenbundes hat sich auf ihrer Sitzung vom Freitag, den 4. November 2011 bis spät in die Nacht unter anderem mit der offenbar bevorstehenden Staatspleite Italiens befasst.
Die Auflage der Teilnehmer am G20-Gipfel, den IWF als Vormund mit der Überwachung des italienischen Sparprogramms zu beauftragen, wurde von den Vertretern der einzelnen Bezirke übereinstimmend als weiterer Beweis für die prekäre Situation gewertet.
"Italien wird die eingegangenen Verpflichtungen vom Mailänder-Abkommen nicht mehr einhalten können und sich von Südtirol holen, was es braucht. Auch die Finanzierung des Brennerbasistunnels steht damit auf der Kippe", so Landeskommandant Elmar Thaler. "Die Vollautonomie, wie sie von der SVP gefordert wird, droht zur Vollutopie zu werden", so Thaler weiter.
Ähnliche Maßnahmen, wie eine umfassende Streichung von Steuerabschreibungen, eine Zwangssteuer auf Kontokorrente und Bankguthaben sowie eine umfassende Liberalisierung des Kündigungsschutzes werden notgedrungen eintreten und den Geldbeutel der Südtiroler Bevölkerung mit voller Härte treffen.
Die Bundesleitung des Südtiroler Schützenbundes denkt indes ernsthaft über groß angelegte Protestmaßnahmen nach. Die ersten Schritte dazu wurden bereits auf der gestrigen Sitzung besprochen. Die Vertreter der einzelnen Bezirke wollen jedenfalls nicht länger tatenlos zusehen und endlich konkrete Maßnahmen zur Loslösung Südtirols von Italien einleiten.
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