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Schützenbund besichtigt Brennerbasistunnel

Kategorie: Südtiroler Schützenbund, Referate, Umwelt

Von: SSB - Online Team
Sonntag, 09. Oktober 2011

Im Bild (v.l.): Matthias Hofer, Mjr. Rudolf Lanz, Mjr. Heinrich Seyr, Mjr. Helmut Oberhauser, Martin Ausserdorfer, Mjr. Jürgen Werth und BGf. Günther Ploner.

FRANZENSFESTE/MAULS - Auf Einladung von Direktor Martin Ausserdorfer informierte sich eine Delegation des Südtiroler Schützenbundes vor Ort über den Stand und die Entwicklung des Brennerbasistunnels. Nach einer Präsentation im Büro von Martin Ausserdorfer besichtigte man den Probestollen in Mauls.

Laut Direktor Ausserdorfer gäbe keine bessere Alternative, man müsse den Verkehr von der Straße auf die Schienen bringen. Für den Schützenbund gab es zu dieser Feststellung noch eine Reihe von Fragen. Wie funktioniert die Umladung? Steht die Finanzierung für die Zulaufstrecke? Wird massiv in die Landschaft eingegriffen usw.

Martin Ausserdorfer erläuterte, dass der BBT für Italien eine heilige Kuh ist, da er die einzige Verbindung für den wichtigen mitteleuropäischen Markt sei. Die Finanzierung kippe nur im Falle eines Staatsbankrotts Italiens, so Martin Ausserdorfer. Gerade die betroffenen Majore aus dem Wipptal, Eisacktal und dem Unterland stellten konkrete Fragen an Ausserdorfer, der ihnen Rede und Antwort stand.

Bundesgeschäftsführer Günther Ploner sprach vor allem das Verbindende an. Der BBT sei eine innertirolerische Verbindung. Auch Schienen können das Land mehr vernetzen und so zu einer stärkeren Verbindung beitragen, die Rahmenbedingen müssen allerdings stimmen.

Nachdem der Südtiroler Schützenbund nun sowohl kritische als auch zustimmende Stimmen zum Projekt gehört hat, hofft der Südtiroler Schützenbund, dass die Ausführungen von Martin Ausserdorfer bezüglich Zulaufstrecken, Finanzierung und Landschaftsschutz auch eintreten und man in Zukunft entlang der Brennerstrecke ein lebenswerteres, gesünderes Leben haben wird. Die Pflege und der Erhalt unserer schönen Heimat sind der Garant für ein weiterhin florierendes Leben und Wirken in ganz Tirol.

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Kein Staat der Erde kann auf die Dauer einem Volk die Selbst- bestimmung vorenthalten, auch Italien den Südtirolern nicht, aber wollen und fordern muss man sie!

Felix Ermacora (* 13. Oktober 1923 in Klagenfurt; "  24. Februar 1995 in Wien)

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