Quo vadis Unterland?
Kategorie: Südtiroler Schützenbund
Von: SSB - Online Team
Mittwoch, 14. September 2011
NEUMARKT - Die anscheinend fehlenden Umweltauflagen bei einer Neuausschreibung der Autobahnkonzession auf europäischer Ebene bereiten dem Schützenbezirk Süd-Tiroler Unterland Anlass zur Sorge. Unvergessen bleibt das Medienspektakel im Sommerloch, als die politischen Vertreter des Unterlandes den Entscheidungen der Landesregierung zu trotzen versuchten.
Inzwischen stellen wir fest, dass die dritte Spur, sogenannte Notspur der A22, fast fertiggestellt ist, der Flughafenausbau ist im Gange, der Schießstand Gmund wird definitiv gebaut und die Giftmüll-"Entsorgungsanlage" Xela deckte das Tal in Brandrauchschwaden ein. Die Biovergärungsanlage in Cadine ist auch ein vergessenes Thema.
Die Bezirksleitung des Schützenbezirkes Süd-Tiroler Unterland wartet bis heute auf eine Rückmeldung der politischen Vertreter bzw. auf Informationen zu einem weiteren Vorgehen. Diesen Stillstand bzw. die über den Köpfen der im Unterland lebenden Bevölkerung gefassten Beschlüsse, welche die Gesundheit eines jeden einzelnen Bürgers direkt betreffen, verurteilen wir aufs Schärfste.
Im Namen der Bezirksleitung,
Dr. Jürgen Werth
Bezirksmajor
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