Erste Sitzung des neuen Bundesausschusses
Kategorie: Südtiroler Schützenbund
Von: SSB - Online Team
Samstag, 27. August 2011
Toponomastik und faschistische Relikte: Schützenbund will nicht länger schweigen
KARDAUN - Der neu gewählte Bundesausschuss des Südtiroler Schützenbundes hat sich am Freitag, den 26. August 2011, in Kardaun zu seiner ersten Sitzung getroffen. Erstmals führte Landeskommandant Elmar Thaler die Sitzung des 50-köpfigen Parlaments der Schützen.
Auch der Landeskommandant der Nord- und Osttiroler Schützen, Mjr. Fritz Tiefenthaler, war mit einer Vertretung seiner Bundesleitung anwesend. Alle drei Tiroler Schützenbunde werden ja bekanntlich in naher Zukunft den gemeinsamen Schützenbund reformieren. Am Freitag wurde den Delegierten eine Statutenvorlage dazu verteilt und darüber diskutiert. Fritz Tiefenthaler und Elmar Thaler freuten sich, dass die Zusammenarbeit so reibungslos klappt.
Auch über die Marschrichtung des SSB diskutierte der Bundesausschuss intensiv. Vor allem bei den heißen Eisen faschistische Relikte und Toponomastik werde der Schützenbund nicht weiter schweigen. Kritisiert wurden von vielen Delegierten vor allem die Privatverhandlungen des Südtiroler Landeshauptmannes mit Regionenminister Fitto. Welche Aktionen dazu geplant werden und ob es zu einem weiteren Protestmarsch kommt oder nicht, ließ der Bundesausschuss noch offen.
Abschließend stellten die Bundesreferenten der Bereiche Bildung, Kultur, Jugend, Neue Medien, Öffentlichkeitsarbeit, Schießen, Exerzieren, Marketenderinnen und Umwelt das Programm für das nächste Halbjahr vor.
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