Reform für "Großen Schützenbund"
Kategorie: Südtiroler Schützenbund
Von: SSB - Online Team
Dienstag, 12. Juli 2011
CAVALESE - Alle drei Schützenbünde Tirols haben sich im Laufe des Jahres mehrmals getroffen, um mit einer Reform des Gesamttiroler Schützenbundes die Möglichkeit für eine noch nähere Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Ziel, so die Landeskommandanten Elmar Thaler, Fritz Tiefentahler und Paolo Dalprà, soll es sein, mittelfristig alle nur irgendwie möglichen Ressorts und Funktionen gemeinsam und in gegenseitiger Absprache zu führen, um so die statutarischen Aufgaben der Schützen mit geballter Kraft gemeinsam erfüllen zu können.
Auch einen neuen Namen soll der neue Bund bekommen, der kräftig umgebaut werden soll. Alle drei Bünde haben große Anstrengungen unternommen und waren um eine Einigung bemüht. Über Monate war in der "Arbeitsgruppe Gesamttiroler Schützenbund" über die Eckpunkte der Reform diskutiert worden und es wurde eine weitreichende Einigung am vergangenen Freitag in Cavalese über die neuen Statuten gefunden.
Einen gemeinsamen Oberkommandanten mit umfassender Befehlsgewalt wird es auf absehbarer Zeit nicht geben. Zuerst soll die geplante Struktur gefestigt werden. Dann können nach einer gewissen Zeit auch die entsprechenden Kompetenzen an einen Oberkommandanten übertragen werden.
Die Eckpunkte des Reformtreffens von Cavalese müssen nun noch formal von den drei Bundesausschüssen abgesegnet werden. Außerdem gelte es noch rechtliche Details abzuklären. Der Fahrplan: Im Herbst sollte Idealerweise alles über die Bühne gehen.
Der neue gemeinsame Schützenbund und die ihm angeschlossenen Bünde setzen durch die Neuerung ein konkretes Zeichen zur Landeseinheit, das für Parteien und Politiker im Lande wegweisend sein sollte.
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