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Mangelnde Geschichtskenntnisse sind Schuld für die unqualifizierten Aussagen Bertoldis

Kategorie: Südtiroler Schützenbund

Von: SSB - Online Team
Freitag, 01. Juli 2011

BOZEN - Eines gibt es nach allen Diskussionen zur Feuernacht sicher zu sagen. Mit Sicherheit waren die meisten der damals in Südtirol eingesetzten italienischen Polizeikräfte keine Folterer, sondern leisteten zum Teil in größter Unwissenheit und oft auch unter extremen Bedingungen Dienst nach Vorschrift.

Während Landtagspräsident Mauro Minniti (PDL) die beiden Abgeordneten zum Südtiroler Landtag Urzì und Seppi auf seiner eigenen Internetseite heftig kritisiert, da sie die Folterungen an unseren Freiheitskämpfern abstreiten, er hingegen öffentlich erklärt, dass es sie gegeben hat, zeigt der jüngste Vertreter immer derselben Partei den Wolf im Schafspelz.

Alessandro Bertoldi, Koordinator der Südtiroler Jugendorganisation des PDL, erklärt in einer Presseaussendung auf seinem Webblog, dass die Südtiroler Terroristen und Mörder (O-Ton), sofern sie irgendwie gefoltert wurden, viel zu wenig abbekommen haben. Auf den ersten Blick klingt diese unbeholfene Äußerung eines geschichtsverdrehenden Jungpolitikers kurios, auf den zweiten beängstigend, wenn dies die Politiker von morgen sein sollen.

Zudem ist es offensichtlich, dass die Geschichte Südtirols in den italienischen Schulen nicht objektiv unterrichtet wird. Genau aus diesem Grund fordert der Südtiroler Schützenbund den italienischen Schullandesrat Christian Tommasini auf, endlich dafür zu sorgen, dass Tiroler Geschichte und insbesondere die Geschichte der Nachkriegszeit in unserem Land auch den italienischen Schülern nähergebracht wird.

Mjr. Günther Morat
Kultur- und Bildungsreferent

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