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Feuer (in der) Nacht

Kategorie: Südtiroler Schützenbund

Von: SSB - Online Team
Sonntag, 26. Juni 2011

LAAS - Ein Zeichen der ganz besonderen Art wurde in der Nacht des 11. Juni 2011 in Laas gesetzt. An dem Tag, an dem sich zum 50sten Mal die Feuernacht jährte,  machte sich eine Gruppe von Laasern auf, ihren Beitrag gegen das Vergessen zu leisten. Gegen 21:00 Uhr prangte ein flammendes DANKE auf den Laaser Leitn oberhalb der Umfahrungsstraße und drückte buchstäblich und bildlich das tiefste Empfinden der Mehrheit der Bevölkerung unseres Landes aus. Und erinnerte gleichzeitig  unwillkürlich an jene Männer und Frauen und deren Tun, denen dieses DANKE gilt.

Keine große Aufmachung, keine großen Worte, still und treffend. Ohne groß zu reden: Zeichen setzten. Handeln!  Sie waren Männer und Frauen der Tat und ihr Handeln ermöglichte uns als Minderheit nicht nur das politische, soziale und kulturelle Überleben sondern begründete auch jenen Wohlstand der viele vergessen lässt, wem sie diesen zu verdanken haben.  Ein brennendes Danke sagt: ihr seid nicht vergessen und euer Opfer war nicht umsonst.

Franz Tappeiner, der letzte noch lebende der "politischen Häftlinge der ersten Stunde" im Vinschgau,  konnte es vom Dorf aus betrachten und den anderen wurde es gen Himmel gesandt. Den beiden inzwischen verstorbenen Laaser Aktivisten und politischen Häftlingen, Engelbert Angerer und Franz Muther, wurden jeweils ein 50er, aus Alpenrosen gewunden, auf die Gräber gelegt. Ein Stück Stacheldraht ersetzte die Dornen, die eine Alpenrose nicht hat, die aber hier als Zeichen für Folter, Verleumdung und Leid nicht zu übergehen sind.

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Selbstbestimmung

Kein Staat der Erde kann auf die Dauer einem Volk die Selbst- bestimmung vorenthalten, auch Italien den Südtirolern nicht, aber wollen und fordern muss man sie!

Felix Ermacora (* 13. Oktober 1923 in Klagenfurt; "  24. Februar 1995 in Wien)

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