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Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino rechtlich abgesichert

Kategorie: Südtiroler Schützenbund

Von: SSB - Online Team
Freitag, 17. Juni 2011

Mjr. Günther Ploner

BOZEN - Auf Grund einer Verordnung der EU aus dem Jahre 2006 besteht für die EU-Staaten und deren Teilgebiete die Möglichkeit, Einrichtungen mit Rechtspersönlichkeit zu errichten, um besonders die wirtschaftliche und soziale Förderung in den Grenzgebieten voranzutreiben.

Zu diesem Zweck kann jeweils ein europäischer Verbund territorialer Zusammenarbeit (EVTZ) gegründet werden. Die entsprechende Satzung ist nun nach Beschlussfassung durch den Dreierlandtag von der italienischen Regierung auch für Tirol, Südtirol und das Trentino genehmigt worden. Damit hat dieser Verbund Rechtspersönlichkeit und kann selbständig die regionalen Förder- und Entwicklungsprogramme durchziehen. Er kann auch überall dort tätig werden, wo alle beteiligten Regionen Zuständigkeiten haben.
Damit eröffnet sich auch für Tirol eine neue Möglichkeit des Zusammenwachsens.

Die verschiedenen rechtlichen Fragen wurden am Mittwoch, den 15. Juni 2011 in der EURAC in Bozen von neun namhaften Referenten erläutert. Da die Weiterentwicklung dieses Verbundes bis hin zur Landeseinheit dem Südtiroler Schützenbund ein besonderes Anliegen ist, hat auch der Bundesgeschäftsführer des Südtiroler Schützenbundes, Mjr. Günther Ploner, an dieser Tagung teilgenommen.

Ob der Verbund alle Möglichkeiten für das Zusammenwachsen unseres Landes nutzen wird, bleibt abzuwarten. Dies verdeutlicht ein Zitat, auf das ein Referent verwies: Wer etwas will - der findet Wege, wer etwas nicht will - der findet Gründe.

Der Südtiroler Schützenbund wünscht dem Büro der EVTZ jedenfalls alles Gute für seine zukünftige Tätigkeit.

Mjr. Günther Ploner
Bundesgeschäftsführer

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