Theateraufführung in Schabs – Reinerlös für den Herz-Jesu-Notfonds gespendet
Kategorie: Südtiroler Schützenbund, Schützen
Von: SSB - Online Team
Montag, 25. Januar 2010
SCHABS - Im Haus der Dorgemeinschaft Schabs hat am Freitag, dem 11. Dezember 2009 die Theateraufführung "Fein hättn mirs haben können" stattgefunden. Der Reinerlös aus dieser Veranstaltung in Höhe von 2.500,- Euro wurde dem Herz-Jesu Notfonds gespendet und ist für die Bauernfamilie Walter Lochmann aus Altrei bestimmt.
Die Veranstaltung wurde getragen von der Heimatbühne Schabs sowie von den Schützenkompanien "Alte Pfarre" Natz, Rodeneck, Markt Mühlbach, Meransen, "Katharina Lanz" Spinges, Neustift, Vahrn und "Peter Kemenater" Schabs.
Zum Stück: Das Jahr 1809 war geprägt von männlichen Helden. Doch wer waren die Frauen jener Zeit? Wer war die Frau von Andreas Hofer? Durch diese Aufführung wurde auch diese Thematik etwas besser beleuchtet. Die Autorin Christine Plieger geht in ihrem Stück auf Spurensuche. Wer war Anna Ladurner, von der zentrale Aspekte ihres Lebens nur bruchstückhaft oder in Anekdoten überliefert sind? Wie hat die Frau von Andreas Hofer gelebt, die am Ende in ein namenloses Grab gelegt wurde, während ihrem Mann in Innsbruck in der Hofkirche eine überlebensgroße Marmorbüste geschaffen wurde? In ihrer dramaturgischen Bearbeitung spannen die Regisseurin Ingrid Porzner und die Schauspielerin Ingrid Maria Lechner in einer Rahmenhandlung den Bogen bis heute weiter: eine Radiojournalistin, die moderne Frau von heute, nähert sich diesem Frauenschicksal von vor 200 Jahren.
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