Stoppt den Ausverkauf der Heimat
Kategorie: Jugend, Bundesleitung, Referate, Südtiroler Schützenbund
Von: SSB - Redaktion
Freitag, 27. November 2009
BOZEN - Der Vorschlag des Bürgermeisters Hartmann Reichhalter hat die Thematik "Ausverkauf der Heimat" wieder auf die politische Tagesordnung gebracht. Die Reaktionen des Landesrates Für Raumordnung Michl Laimer lassen hoffen, dass sich in dieser Hinsicht wieder etwas zum Positiven bewegt.
Die Landesregierung hat zwar oft behauptet, dass die momentanen Bestimmungen ausreichend seien, aber die starke Beteiligung bei der Volksabstimmung zu diesem Thema zeigt jetzt wohl Wirkung.
Der Südtiroler Schützenbund hat mehrfach gefordert, dass die Politik nachhaltige Lösungen suchen solle, welche sich besonders zum Wohl der ansässigen Bevölkerung und der nachkommenden Generationen auswirken muss. Man konnte sich häufig des Eindruckes nicht erwähren, dass die Gesetze und Bestimmungen diesbezüglich von der Bau- und Immobilienlobby beeinflusst waren.
Die letzte ASTAT-Studie hat ebenfalls gezeigt, dass die Zahl der Zweitwohnungen, welche sich im Besitz von nicht Provinzansässigen befinden, weiter im Steigen ist, und dass die geltenden gesetzlichen Bestimmungen nicht ausreichen, um den Ausverkauf unserer Heimat zu verhindern.
Eine Höchstgrenze für Zweitwohnungen je Gemeinde festzulegen ist sinnvoll und richtig. Der Prozentsatz sollte dabei so tief als möglich gehalten werden. Auch sollte die Zeit der Ansässigkeit als Voraussetzung für den Erwerb einer Wohnung unbedingt erhöht werden, zweieinhalb Jahre sind eindeutig zu wenig, fordert der Südtiroler Schützenbund abschließend in einer Aussendung.
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